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By Henry Petroski, S. Rochlitz

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Metallgriffel, für friedliche Zwecke benutzt, waren schon lange dafür bekannt, daß man mit ihnen einen hellen Strich auf vielen verschiedenen 36 DER BLEISTIFT Oberflächen ziehen konnte. Aber im Mittelalter wurden sie dann vor allem von Kaufleuten und anderen, die leicht lesbare Listen brauchten, auf Oberflächen eingesetzt, die mit speziellen kreideartigen Substanzen überzogen waren, um die Zeichen deutlicher sichtbar zu machen. Bis heute haben sich Alternativen zu Feder und Tinte gehalten, zum Beispiel die Schiefertafel, auf die Schulanfänger in einigen Ländern der Dritten Welt mit Griffel oder Kreide noch schreiben.

Bleistifthersteller und Ingenieure haben sich, anders als Historiker, nur dann und wann dazu entschlossen, etwas über ihre Verfahrensweisen und Produkte zu schreiben. Hersteller und Leute der Tat sind selten Geschichtsschreiber gewesen, zumindest haben sie keine glaubwürdige und objektive Geschichtsschreibung betrieben, die zugleich eine gut erzählte, interessante Geschichte wäre. Was im allgemeinen aus den Anfangszeiten der Bleistiftherstellung und des modernen Ingenieurwesens bekannt ist, sind nur Bruchstücke von Geschichten, jedenfalls bis zum neunzehnten Jahrhundert.

So hatten Schriftsteller und Künstler immer noch Grund zur Klage und konnten sich über die relativen Vorzüge des einen oder des anderen Griffels streiten. Aber im großen und ganzen hatte sich der Griffel schon im Altertum zu einem recht komfortablen Instrument entwickelt, das einen einigermaßen ordentlichen Strich ergeben konnte. Und nachdem der Strich des Schreibgeräts erst einmal «perfektioniert» worden war, konnte man sich auf die Verbesserung weniger wichtiger Merkmale konzentrieren. So wurden Griffel aus einer Bleilegierung schließlich in PaBEVOR ES DEN BLEISTIFT GAB 41 pierhülsen eingewickelt, vielleicht um mit geringem Aufwand auf die Beschwerde zu reagieren, daß nacktes Metall die Finger schmutzig mache.

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