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By Christian Meier

Negatives first: attempting to achieve conclusions in regards to the psychology of someone who dies over 2,000 years in the past is a doubtful firm. Use of descriptors comparable to alienation or "outsider" is a twentieth century psycho-jargon. (Maybe within the unique German it is extra palatable.)

Positives: Explaining the variations among modern-day political belief and people of the Roman Republic is most valuable. The absence of political events and "-isms" within the smooth experience is one. declaring and the cohesion (in the Roman mind)of the country and society as opposed to our modern notion as separate is one other. The Roman senate used to be a legislature and not using a corresponding judicial and govt associations. The senate tried to be all 3 and principally succeeded till the the dimensions of the Republic turned to nice. an influence vacuum was once created which ended in a chain of "big men", Pompey, Caesar, Antony, Octavian, and so forth. Caesar was once the main attention-grabbing and doubtless the main pivotal. a massive ancient thread of the following 1,800 years used to be looking the solution of this challenge.

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Handbuch des Fernabsatzrechts (Springers Handbucher der Rechtswissenschaft) (German Edition)

Das Fernabsatzrecht umfasst alle Rechtsprobleme, die die Veräußerung von Waren und Dienstleistungen über Fernkommunikationsmittel betreffen. Rechtsquellen sind neben dem Konsumentenschutzgesetz und dem ABGB auch verbraucherschützende EG-Richtlinien sowie deren Umsetzung in das nationale Recht. Das Handbuch bietet einen Überblick über die Struktur und die Besonderheiten des Fernabsatzrechts.

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Sie waren zwar für die Bewahrung der politischen Ordnung, aber sie waren im allgemeinen nicht dafür, daß sie energisch gehandhabt wurde. Gerade deren Schwäche machte sie ihnen beliebt. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme der späten Republik – also der Zeit seit 133, seit dem Volkstribunat des Tiberius Gracchus – ließen sich zwar fast alle im Rahmen der bisherigen Ordnung erledigen; jedenfalls solange es nicht zum Bürgerkrieg kam. Aber auf vielfältige Weise wirkten sie doch darauf hin, daß diese Ordnung zerschlissen wurde.

Der Historiker Sallust, ein moralisch sehr anspruchsvoller Mann, gibt der Gesellschaft die Schuld, wenn er selbst sich nicht verhalten konnte, wie er es eigentlich wollte: »Anstelle von Anstand, Selbstdisziplin, Tüchtigkeit herrschten Frechheit, Bestechung, Habgier. « Relativ wenige wurden, soweit wir sehen, zwar nicht unbedingt zu Neurotikern, aber doch einem Zwang zur Negation ausgesetzt. Und viele schwankten dazwischen. Caesar hingegen wußte einerseits alle Hebel der Gesellschaft mit Bravour zu betätigen, wußte sich in allem sein Teil zu holen und gewann doch eine innere Unabhängigkeit und damit zugleich eine heitere und leicht arrogante Souveränität über allem.

Etwas, was sogar heute noch den Betrachter in seinen Bann schlagen kann? Und ist dies nicht die Wirkung einer besonderen Größe, die auch durch alle Erfahrungen unseres Jahrhunderts nicht dementiert werden kann? Die Erfolge Caesars sind jedenfalls imposant. Und die Weise, in der, die Summe der Fähigkeiten, mit denen Caesar sie errang, ist es nicht minder. Cicero rühmt seinen Geist, seine Vernunft, sein Gedächtnis, seine literarische und wissenschaftliche Bildung, seine fürsorgliche Umsicht, Entschlußkraft und Sorgfalt.

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